Wald ist nicht nur schön anzusehen, er ist auch Rückzugsort und gibt Kraft. Man kann regelrecht darin baden. Doch wie funktioniert das? Und wie kann man die Natur in den Alltag holen, wenn sie eigentlich gerade weit weg ist?
Grün beruhigt, Waldgeräusche entspannen und der Duft von Moos verleiht das Gefühl, wieder geerdet zu sein. Wir können durchatmen. Das wissen wir nicht nur dank etlicher Studien. Doch wie lässt sich die wohltuende Kraft der Natur in den Alltag integrieren?
Schon kurze Aufenthalte im Grünen bauen Stress ab. Farben, Geräusche und Düfte des Waldes senken den Cortisolspiegel und entspannen uns - körperlich und geistig.
Denn: Die Natur, der Wald, lädt uns ein, unsere Sinne zu öffnen. Im Gegensatz zum Büro oder einer Umgebung mit Straßenlärm. Dort verschließen sich unsere Sinne.
Im Wald kommen Menschen mit sich selbst in Verbindung, weil die natürlichen Reize diese Entspannungsmomente fördern, die notwendig sind, um den Geist zu öffnen. Nur in der Entspannung können wir weiterdenken und in den Lösungsraum eintreten.
Dabei wirken Naturräume wie Spiegel: Lichtungen, Bäume oder Tiere können als Metaphern dienen, um Veränderungen anzustoßen. Der Wald kommuniziert mit uns, wir gehen mit ihm in Resonanz. Wenn man still ist, kommen die Vögel näher. Ein Dialog entsteht.
Eine wichtige Besonderheit: Der Wald bietet einen Rückzugsort, an den keine Anforderungen gestellt werden. Im Wald darf ich einfach sein, niemand erwartet etwas von mir. Diese Freiheit - Stichwort Durchatmen - fördert innere Ruhe und erleichtert die Achtsamkeit.
Kennst Du das Prinzip, Elektrogeräte mit der Erde zu verbinden, um Störströme abzuleiten und dadurch Stromschläge oder Kurzschlüsse zu verhindern?
In unserem Alltag vergessen wir leider viel zu oft, dass auch wir elektrische Lebewesen sind und eine energetische Verbindung zu unserer Erde haben. So wie Elektrogeräte kann der Mensch seinen elektromagnetischen Kreislauf durch den direkten Kontakt zur Erde ausgleichen und schützen.
Warum Erdung so gut tut
Mehr als 1.500 Nervenbahnen enden im menschlichen Fuß. Analog dazu ist auch der Bereich unseres Gehirns, in dem die Sinneswahrnehmung unserer Fußsohlen und Zehen verarbeitet wird, erstaunlich groß. Die Ausschüttung von Glückshormonen wird durch das Wahrnehmungszentrum der Fußsohlen und Zehen somit enorm beeinflusst. Darum ist das Fühlen mit den Füßen ein so intensives Gefühl - natürlich nur, solange sie nicht in Schuhe eingesperrt sind.
Was sagt die Wissenschaft
Die Erde ist ein Energiefeld - ihr elektromagnetischer Aufbau ähnelt einem Speicher für elektrische Energie. Diese Energie befindet sich in Form von freien Elektronen (negativ geladen, negativen Yonen) auf der Erdoberfläche und gleicht elektromagnetische Spannungen aus der umgebenden Atmosphäre aus. Unsere Erde versorgt uns somit nicht nur mit dieser Energie - sie schützt uns auch vor krankmachenden elektromagnetischen Spannungen.
Natürlicher Schutz vor freien Radikalen
Unser Stoffwechsel und unser Immunsystem arbeiten am besten, wenn wir mit reichlich Elektronen versorgt werden - diese nehmen wir am besten über den Direktkontakt mit der Erde auf. Im Körper wirken sie als Antioxidantien, indem freie Radikale (positiv geladen) neutralisiert werden. Wir werden somit geschützt vor Entzündungen und ihren zahlreichen negativen gesundheitlichen Folgen. Die feinen elektrischen Felder der Erde erzeugen zudem Schwingungen, die unsere Körperrhythmen und die Funktionen unserer Organe im Körper harmonisieren und aufeinander abstimmen.
Es muss nicht immer das Barfußlaufen sein, um Erdung zu finden. Mit folgenden Tipps kannst Du den Kontakt zur Erde in Deinem Alltag besser integrieren.
1. Saisonale & regionale Nahrungsmittel
Nicht nur aus ökologischer Sicht besser - sie sind frischer und bringen weitaus mehr Lebensenergie als Produkte, die einen weiten und dunklen Weg hinter sich haben. Wurzelgemüse wie Rote Bete, Pastinake, Möhre oder Rettichsorten bieten sich aktuell besonders an. Unbedingt auf Bio-Qualität achten.
2. Waldbaden.
Ein Spaziergang in grüner Umgebung wirkt immer wieder Wunder. Vielleicht lässt sich Deine nächste Mittagspause mit einer kurzen Runde durch den Park vereinbaren? Der beste Energie-Booster für den Rest des Tages.
Wildkräuter. Hast Du bereits unsere Wildkräuter-Tinktur strong roots probiert? Die Komposition aus den Baumknospen von Eiche, Birke, Buche und Linde bringt Dir die volle Kraft der Bäume direkt in Deine Tasche - wann immer Du sie brauchst.
3. Garten-/Balkonarbeit.
Auf dem ersten Blick klingt es nach Arbeit - doch die Belohnung ist umso größer. Ganz egal ob in der Erde buddeln, Pflanzen pflegen oder Unkraut jäten - hier haben wir den direkten Kontakt zur Erde. Aber auch Zimmerpflanzen oder ein Blumenstrauß bringen ein Stück Natur in Dein zu Hause. Entspannung pur.
4. Erdung manifestieren.
Gönne Dir einen Augenblick der Ruhe - lass Deine Aufmerksamkeit bewusst in die Füße fließen und aus Deinen Fußsohlen heraus kräftige Wurzeln in die Erde wachsen. Unser Räucherbündel Erdung erschafft Dir dabei dank der Kombination aus Beifuss, Malvenblüten und Holunderblüten eine sichere Wohlfühlatmosphäre.
5. Erdung = Ent-Spannung
Der regelmäßige Kontakt zur Erde - ganz egal ob direkt oder indirekt - hält eine regelrechte Erdung im Körper aufrecht und ent-spannt uns im wahrsten Sinne des
Wortes. Nicht nur auf körperlicher Ebene bringt der Ansatz des Erdung viele gesundheitliche Vorzüge mit. Auch auf mentaler Ebene lädt das Erdung stets dazu ein, Stabilität, Erdung und Halt
im Leben zu finden.
Die Weisen des alten China sagten: «Es existieren drei Mächte. Die Macht des Himmels, die Macht der Erde und die Macht des Menschen. Der Mensch existiert zwischen Himmel und Erde. In ihm verbinden sich die Mächte; die Macht des Himmels und die Macht der Erde werden in ihm eins. Das ist seine Macht.»
Der Ursprung der zwei Mächte von Himmel und Erde ist das Eine; Himmel und Erde sind aus diesem Einen hervorgegangen. Der Mensch existiert zwischen diesen zwei Mächten; er hat das Eine in sich und kann sich dessen gewahr werden.
Durch die Verbindung der zwei Mächte Himmel und Erde wird der Mensch innerlich berührt, er wird sich dieses Einen gewahr.
Es ist, wie wenn sich zwei Finger berühren, ein Finger wird sich des anderen gewahr. Durch dieses Gewahr-Werden, durch diese Berührung, durch diesen Kontakt wird man sich etwas Einem gewahr. Man richtet die Aufmerksamkeit auf den Kontakt dieser zwei Finger; ein Finger fühlt den anderen.
Das ist ein ganz einfaches, aktuelles Beispiel. Was ist es, das sich dessen gewahr wird?
Die zwei Mächte Himmel und Erde – oben der Himmel und unten die Erde – verbinden sich im Menschen. Im Raum dazwischen, zwischen Himmel und Erde, liegt die menschliche Existenz. Wir atmen die Luft in diesem Raum; ohne diese Räumlichkeit könnten wir uns nicht bewegen; ohne diese Luft würde wir auch nicht leben. Ohne den Raum zwischen Himmel und Erde gäbe es weder Leben noch Bewegung. Von der Sonne kommt die Wärme, das Licht. Ohne dieses Licht und diese Wärme gäbe es kein Leben, alles wäre erstarrt.